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Bereits im Jahre 2007 hat die Gemeinde Hohendubrau als eine der Ersten in Sachsen am Zertifizierungsverfahren zur Verleihung des European Energy Award erfolgreich teilgenommen. 2010 ist diese Auszeichnung für eine vorbildliche Energieeffizienz in unserer Gemeinde erfolgreich verteidigt worden. Die Verteidigung des EEA ist auch für das Jahr 2013 angestrebt. Dabei werden nicht nur die Einrichtungen der Gemeinde auf ihre Effizienz überprüft, auch auf den bewusst
sparsamen Umgang mit Energie in privaten Haushalten und den Unternehmen in der Gemeinde wird dabei Wert gelegt. Laut Aussage des örtlichen Energieversorgers ist Hohendubrau eine der führenden Gemeinden was die Verbreitung von privaten Photovoltaikanlagen in Sachsen anbelangt, im Gebiet der Gemeinde Hohendubrau werden bereits 75 % der benötigten Elektroenergie aus erneuerbaren Energien gewonnen.
In den vergangenen Jahren wurde bei anstehenden Investitionen in der Gemeinde bereits viel Wert auf den schonenden Umgang mit den Energieträgern
gelegt. So wird die benötigte Wärmeenergie im Komplex rund um das Schloß in Gebelzig durch eine umweltfreundliche Hackschnitzelanlage, und in den Sommermonaten durch eine thermische Solaranlage bereitgestellt. Auch am Standort der Gemeindeverwaltung in Weigersdorf wird neben dieser selbst, auch die Sporthalle und die Kindertagesstätte "Weiki" mit Wärmeenergie aus einer Hackschnitzelanlage beliefert. Hier gibt es bereits Bestrebungen privater Hauseigentümer über eine
Fernwärmeleitung an die Wärmeversorgung durch die Biomasseheizung angeschlossen zu werden.
Bei der abgeschlossenen Sanierung der Sporthalle wurde besonderer Wert auf die energetische Sanierung gelegt. Nicht nur dass die Hülle der Sporthalle aufwändig gedämmt wurde, auch ist auf dem Dach der Halle ebenfalls eine thermische Solaranlage zur Unterstützung der Hackschnitzelanlage installiert worden. In der ersten Ausbaustufe noch auf 4 Elemente beschränkt, sollen spätere weitere Module hinzugefügt werden.
Die Hackschnitzelanlage auf dem Gutshof in
Gebelzig befindet sich im ehemaligen Speicher des Gutshofes. Möglich wurde diese hohe Investition auch durch Fördermittel unter anderem der EU, jetzt wird diese Anlage von der EU als Referenzobjekt in der gesamten EU vorgezeigt. Auf der Südseite des Daches befindet sich die thermische Solaranlage mit welcher ein großer Teil der in den Sommermonaten benötigten Wärmenergie bereitstellen lässt.
Die zum Betrieb der Anlage erforderlichen Hackschnitzel werden durch den Bauhof der
Gemeinde durch die Pflege in den umliegenden Wäldern, aber auch durch die Ernte auf eigens dafür angelegten Weidenflächen  gewonnen. Durch die Verwendung nachwachsender Energieträger entsteht für die Umwelt eine geringere CO² Belastung als dies bei Verwendung fossiler Brennstoffe möglich wäre. Das Holzhackschnitzellager wird regelmäßig mit Holzhackschnitzeln aus umliegenden Wäldern, dafür geeigneten Holzabfällen der Gemeinde und dafür angelegten Kurzumtriebsplantagen der Gemeinde befüllt.
Das Holzhackschnitzellager wird regelmäßig mit
Holzhackschnitzeln aus umliegenden Wäldern, dafür geeigneten Holzabfällen der Gemeinde und dafür angelegten Kurzumtriebsplantagen der Gemeinde befüllt. Die dafür angelegten Weidenplantagen befinden sich auf anderweitig nicht nutzbaren Flächen innerhalb der Gemeinde. Das garantiert kurze Transportwege. Im Vergleich zur Verwendung fossiler Brennstoffe erspart die Wärmeenergiegewinnung von Holzhackschnitzeln ca. 150 Tonnen CO² jährlich in der Gemeinde. Holz als nachwachsender Rohstoff befindet sich in einem Kreislauf, die Verbrennung von Öl beispielsweise setzt das
anfallende CO² jedoch zusätzlich frei. Dabei sollten die Risiken bei der Gewinnung fossiler Energieträger, von der Förderung bis zum Transport zum Endverbraucher auch nicht unerwähnt bleiben. So zum Beispiel austretendes Erdöl an der Förderstelle, beim Transport zu den Raffinerien und daraus folgende zum Teil irreparable Schäden für Natur und Umwelt. Über der Heizungsanlage in Gebelzig wurde ein kleiner Schulungsraum eingerichtet welcher zur Weiterbildung bei Interesse gern genutzt werden kann. Hier können die verschiedensten Energieträger, fossil wie nachwachsend betrachtet
und befühlt werden. Auch ist das Energieteam der Gemeinde gern bereit über seine Erfahrungen kompetent zu berichten. Der Heizungsraum in Gebelzig ist mit einem großzügigen Fenster versehen worden. Damit können Interessierte jederzeit die moderne, umweltfreundliche Anlage betrachten. Der Pufferspeicher rechts im Bild wird sowohl über den Heizkessel aber auch die auf dem Dach befindliche Thermosolaranlage mit Wärme versorgt. Damit werden die zu verschiedenen Zeiten benötigten unterschiedlichen Wärmemengen ausgeglichen. Dies verlängert die Lebensdauer der Kesselanlage enorm.
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speicher_gebelzig_1
thermosolar
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weidenplantage
schulungsraum
pufferspeicher
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waermegewinnung

Bereitstellung von Wärmeenergie in Hohendubrau


 
In Vorbereitung der Verteidigung des EEA wurden in den zurückliegenden Monaten auch die Anlagen zur Wärmeversorgung auch in privaten Haushalten erfasst. Die Wärmeversorgung in Hohendubrau erfolgt zu ca.­55­% über Öl-/Gas-Feuerungen. Bei ca.­14­% sind diese Anlagen mit Holzfeuerungen kombiniert und ca.­19­% der Gebäude verfügen über Holz-/Pellet-Feuerungen. Der Anteil von Kohle- und Kohle-/Holz-Feuerungen ist mit ca.­5­% gering. Wärmepumpen als alleinige Wärmequellen bzw. in Kombination mit Öl-/Gas-Anlagen und Elektroheizungen sind mit ca.­2­% vertreten. Reine Elektroheizungen gibt es bei ca.­2,5­% der Gebäude. Solarthermie-Anlagen wurden für ca.­2,5­% der Gebäude als Zusatzheizungen registriert. Es kann festgestellt werden, dass der überwiegende Teil der Wärmeversorgung in Hohendubrau noch über fossile Energieträger erfolgt. Der gesamte Wärmeverbrauch der in Gemeinde wird  auf ca.­16.275­MWh/a geschätzt. Dies entspricht einem spezifischen Wärmeverbrauch von ca.­7.810­kWh/(EW*a). Allerdings ist davon auszugehen, dass die älteren Gas- und Ölkessel zukünftig durch Holzkessel oder Wärmepumpen als Folge der gestiegenen Beschaffungskosten der herkömmlichen fossilen Energieträger ausgetauscht werden.

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Erneuerbare Energie und Landwirtschaft



Mit erheblichen privaten Investitionen wurde in den letzten Jahren in den Grenzen der Gemeinde eine Biogasanlage mit angeschlossener Erzeugung von Elektro- und Wärmeenergie errichtet. Im Gegensatz zu den verbreiteten Windkraft und Photovoltaikanlagen ist die hier errichtete Anlage Grundlastfähig, dies bedeutet unabhängig der aktuellen  Wetterlage und Tageszeit wird Elektroenergie erzeugt und in das Netz eingespeist. Die notwendige


 

Biomasse wird durch die Landwirtschaftsbetriebe des Umlandes bereitgestellt, auch die vormals ungenutzt angefallenen Fäkalien einer Milchviehanlage können nun für das Umland geruchsneutral verwertet werden. In der nächsten Ausbaustufe ist vorgesehen schrittweise einen Teil der Ortslage Gebelzig an das zu errichtende Wärmenetz der Biomasseanlage anzuschließen.

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Heizen mit Erdwärme


 

Eine im Unterhalt kostengünstige Weise sein Immobilie mit Wärmeenergie zu versorgen stellt die Installation eine Wärmepumpe dar, hier wird aus Wärmeenergie die die Sonne spendet aus verschiedenen Trägermedien Wärmeenergie gewonnen. Dies geschieht ähnlich wie in einem Kühlschrank, jedoch wird hier sozusagen die "Abwärme" genutzt und das Trägermedium wird gekühlt. In unserer Region werden in der Regel Erdwärmeheizungen mit Flächenkollektor oder Tiefenbohrung kombiniert. Es gibt aber auch die Möglichkeit der Umgebungsluft oder einem großen Gewässer, besser noch einem fließenden, die notwendige Energie zu entziehen. Genauere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Elektrofachbetrieb oder Heizungsbauer.